American Shorthair

Entdecken Sie die Geschichte der American Shorthair als Arbeitskatze, ihr robustes Gesundheitsprofil und die spezifischen Merkmale dieser beliebten amerikanischen Rasse.

Die American Shorthair ist eine mittelgroße bis große Rasse, bei der Männchen 5 bis 7 kg und Weibchen 2,5 bis 5,5 kg wiegen. Sie ist bekannt für ihre robuste Gesundheit und ihre historische Rolle als Arbeitskatze. Obwohl sie die achtbeliebteste reinrassige Katze der Welt ist, unterscheidet sie sich deutlich von der Mischlings-Kurzhaar-Katze (Domestic Shorthair), obwohl beide eine gemeinsame Abstammung teilen.

Es ist eine Arbeitskatze mit einer spezifischen Geschichte

Diese Rasse stammt von europäischen Katzen ab, die von frühen Siedlern nach Nordamerika gebracht wurden, um Frachten vor Mäusen und Ratten zu schützen. Dazu gehören die berühmten Schiffskatzen, die auf der Mayflower segelten. Diese Katzen vermischten sich in der Neuen Welt und entwickelten Merkmale, um im lokalen Klima zu überleben und auf Farmen und Schiffen zu arbeiten. Die Rasse wurde ursprünglich als Domestic Shorthair registriert, aber 1966 in American Shorthair umbenannt, um ihre „all-amerikanischen" Ursprünge zu betonen und die reinrassige Linie von zufällig gezüchteten Katzen zu unterscheiden, die ähnlich aussehen könnten.

Die Konformität folgt einem strengen Standard

Die American Shorthair hat einen großen, länglichen Kopf, der länger als breit ist, mit mittelgroßen Ohren, die an den Spitzen leicht abgerundet sind. Ihre Augen sind groß und weit, sitzen auf einem mittelgroßen, gut muskulösen Hals, und die Beine sowie der Schwanz sind proportional und muskulös. Die Rasse wird in mehr als achtzig Farben und Mustern anerkannt, von braun gefleckten Tabby-Mustern bis hin zu Silber- und blauäugigen weißen Katzen. Allerdings werden Katzen, die Anzeichen einer Kreuzung mit Schokolade-, Sable-, Lilac- oder Siamesen-Punkt-Mustern zeigen, von Ausstellungen ausgeschlossen.

Gesundheitsrisiken sind überraschend spezifisch

Obwohl die American Shorthair im Allgemeinen eine gesunde Rasse ist, trägt sie ein signifikantes genetisches Risiko für die feline polyzystische Nierenerkrankung (PKD). Eine Studie in Japan ergab, dass 47 % der getesteten American Shorthairs die PKD1-Mutation trugen, die für diese Erkrankung verantwortlich ist. Umgekehrt zeigt die Rasse einen schützenden Faktor gegen Harnprobleme; eine Überprüfung von über 5.000 Fällen von Harnsteinen (Urat-Urolithiasis) ergab, dass American Shorthairs im Vergleich zu Mischlingskatzen deutlich geringere Chancen haben, diese Steine zu entwickeln.

Sie wird oft mit anderen Rassen verwechselt

Die American Shorthair wird häufig mit der Exotic Shorthair verwechselt, die in den späten 1950er Jahren durch die Kreuzung von American Shorthairs mit Persern entwickelt wurde, um eine kurzhaarige Version der Perserkatze zu schaffen. Die Exotic Shorthair ist brachycephalisch, was bedeutet, dass sie ein eingedrücktes Gesicht hat, das zu Atemwegs- und Zahnproblemen führt – ein Merkmal, das die American Shorthair nicht besitzt. Die Colorpoint Shorthair ist eine weitere verwandte Varietät, die 1948 durch die Kreuzung von American Shorthairs mit Siamesen gegründet wurde, um neue Punkt-Farben zu schaffen, aber sie behält den schlanken, keilförmigen Kopf der Siamesen bei, anstatt die robuste Statur der American Shorthair.

Sie bleibt eine Top-Wahl für Besitzer

Die Beliebtheit der Rasse wird durch ihre Anpassungsfähigkeit und Langlebigkeit angetrieben; sie war eine der ersten fünf Rassen, die 1906 von der Cat Fanciers' Association registriert wurden. Ihr Status als Arbeitskatze bedeutet, dass sie einen starken Jagdtrieb und körperliche Ausdauer bewahrt hat, aber ihr stabiles Temperament macht sie zu einem zuverlässigen Begleiter. Die strengen Konformitätsstandards stellen sicher, dass Ausstellungskatzen den charakteristischen „all-amerikanischen" Look der Rasse bewahren, getrennt von der allgemeinen Population von Kurzhaarkatzen in Nordamerika.

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